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Häuser und Dörfer

Zur Zeit des Mann aus dem Eis lebten die Menschen in Mitteleuropa seit wenigen Jahrtausenden in festen Häusern und mehr oder weniger dauerhaften Siedlungen.
Im Alpenraum wurden im 4./3. Jahrtausend v. Chr. die Siedlungen zumeist auf Hügelkuppen (Isera/Italien) angelegt, um sich vor Angriffen besser zu verteidigen.
An den Rändern der Haupttäler gab es auch Siedlungen auf Schutthängen (Margreid/Italien); der Talboden selbst war zu sumpfig. Die Holzhäuser mit Steinfundament wurden mehrere Generationen lang bewohnt.

An den nord- und südalpinen Seen entstanden Pfahlbauten über dem Wasserspiegel oder im Feuchtboden. In den Boden gerammte Holzpfähle stützten hölzerne Plattformen, auf welchen Holzhäuser errichtet wurden. Jedes Haus hatte eine eigene Feuerstelle. Im Pfahlbaudorf Arbon Bleiche 3 (Schweiz) wurden in 15 Jahren mindestens 27 Häuser errichtet. 3370 v. Chr. fiel das Dorf einer verheerenden Brandkatastrophe zum Opfer und wurde nicht wieder aufgebaut.