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Zeit des Umbruchs …
Kupfer wurde bereits im Spätneolithikum verarbeitet; doch erst mit der Kupferzeit (3500 – 2300 v. Chr.) wurde es regelmäßig zur Herstellung von Schmuck, Werkzeugen und Waffen verwendet.
Die Kenntnis der Kupfergewinnung und -verarbeitung kam aus Vorderasien über den Balkan und den mediterranen Raum bis nach Mitteleuropa. Der neue Rohstoff bewirkte einen grundlegenden wirtschaftlichen und sozialen Wandel.
Neue Berufsfelder im Bereich der Metallurgie entstanden und führten zu einer Differenzierung innerhalb der Gesellschaftsstruktur.
Der Absatz des neuen Rohstoffes und der Fertigprodukte förderte den Tauschhandel und weitreichende kulturelle Kontakte. Auch kam es zu einer stärkeren Durchsiedlung der Alpen, da dieser Raum aufgrund seiner reichen Kupfervorkommen von großem wirtschaftlichem Interesse war.
Zugleich konnten sich aber nur wohlhabende Gemeinschaften oder Personen das kostbare Kupfer leisten. Die Kupfergegenstände wurden somit zu Symbolen für Reichtum und Macht.
Die unterschiedlichen Besitzverhältnisse weckten ein Bedürfnis nach Schutz vor Angriffen. Aus diesem Grund wurden die Siedlungen in natürlich befestigten Plätzen angelegt.


